Pferderennplatz Meran
Meran Mais AG
Rennstallweg 37
39012 Meran - Italien

 
Tel.: +39 0473 446222
Fax: +39 0473 210693

de| it| en| fr
September 2010
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

JOCKEY CUP, DIE SPANNUNG STEIGT

JOCKEY CUP, DIE SPANNUNG STEIGT
19.07.2009

In Mais misst sich am Sonntag, das von Lanfranco Dettori angeführte italienische Jockeyteam mit vier der stärksten Profireiter aus Frankreich. Freier Eintritt für die Damen

Der Countdown für den spektakulären Eröffnungstag der Sommer – Herbst Tufsaison auf dem Pferderennplatz Mais läuft. Die Meraner Pferdesportanlage ist am Sonntag zum zweiten Mal Austragungsort des Jockey Cups. Die von BluLine Races organisierte Veranstaltung ist ein Championat der Jockeyteams aus den stärksten europäischen Turfnationen. Heuer treffen die Mannschaften Frankreichs und des Gastgeberlandes aufeinander. Für Eleganz und Mondanität sorgt der Wettbewerb “Lady Fashion” an dem die Damen, welche am Sonntag freien Zutritt haben, teilnehmen. Für die Freunde des Fussballs werden die vom Ac Mailand 2007 gewonnen Trophäen der Championsleague und des Weltpokals der Vereinsmannschaften ausgestellt. Die Pokale werden von der Stiftung Milan Onlus präsentiert, welche eine Benefizlotterie auf dem Rennplatz veranstaltet.

Jockey Cup 2009
Die absoluten Stars des Nachmittags sind die beiden Kapitäne der Viererteams aus Frankreich und Italien. Lanfranco Dettori und Olivier Peslier gehören zum Besten, was das Jockeylager weltweit zu bieten hat. Das italienische Team wird außerdem von Mirco Demuro. Luca Maniezzi und Mario Esposito gebildet. Die Franzosen bieten neben Peslier Davy Bonilla, Christophe Lemaire und Anthony Crastus auf.
Die beiden Teams stehen sich in insgesamt drei Rennen gegenüber. Für den Sieger gibt es dabei 12, für den Zweitplatzierten 9, für den drittplatzierten 6, für den Viertplatzierten 3 Punkte, während der fünftplatzierte Jockey noch einen Punkt erhält. Die Punktezahl wird im dritten Rennen verdoppelt und die Gesamtpunktzahl dient zur Ermittlung des Einzel – und Mannschaftssiegers.
Die Mitglieder der beiden Mannschaften haben alles gewonnen, was es im internationalen Turfsport zu gewinnen gibt.
Lanfranco Dettori ist bereits zum lebenden Mythos in der Welt des Pferdesports geworden. Bereits dreizehnjährig nach England ausgewandert und bei Luca Cumani als Jockeylehrling beginnend, hat der Sohn des mehrmaligen italienischen Championjockeys Gianfranco eine beispiellose Siegesserie angetreten. Sein Meisterwerk gelang dem sympathischen “Frankie” beim königlichen Meeting in Ascot am 28. September 1996. Der Liebling der englischen Turffans siegte in allen sieben Rennen des Tages.
Internationalen Ruf genießt auch Mirco Demuro. Der fünfmalige italienische Championjockey hat mehr als 2000 Rennen, darunter im Vorjahr im Sattel von Screen Hero auch den prestigeträchtigen Japan Cup, gewonnen. Luca Maniezzi und Mario Esposito zählen seit Jahren zu den stärksten Jockeys auf den italienischen Rennbahnen.
Ellenlang ist auch die Erfolgsliste der Franosen. Olivier Peslier hat nicht nur vier Mal das Jockeychampionat in seiner Heimat, sondern auch viele bedeutenden Rennen in England, Amerika und im Fernen Osten gewonnen. Spätestens seit seinen drei Siegen mit Marchand d’Or im Prix Maurice de Gheest in den Jahren von 2006 bis 2008 zählt auch Davy Bonilla weltweit zu den Topjockeys. Christophe Lemaire, bereits in Gruppe 1 – Rennen in Frankreich, Hongkong und Dubai erfolgreich, und Anthony Crastus, derzeit unter den Top Fünf im französischen Jockeychamponat, vervollständige das starke Team aus der Nachbarrepublik.